Konflikte. Wie entstehen sie? Was nährt sie? Vor allem aber: Wie lassen sie sich vermeiden oder beenden?
Ganz bewusst kommen wir für dieses Seminar an einem Ort zusammen, der moderne Konfliktlösungsansätze
in einem herausfordernden Umfeld umsetzt: in einer JVA.
Lösung
Konflikte. Wie entstehen sie? Was nährt sie? Vor allem aber: Wie lassen sie sich vermeiden oder beenden?
Ganz bewusst kommen wir für dieses Seminar an einem Ort zusammen, der moderne Konfliktlösungsansätze
in einem herausfordernden Umfeld umsetzt: in einer JVA.
Lösung
Konflikte. Wie entstehen sie? Was nährt sie? Vor allem aber: Wie lassen sie sich vermeiden oder beenden?
Ganz bewusst kommen wir für dieses Seminar an einem Ort zusammen, der moderne Konfliktlösungsansätze
in einem herausfordernden Umfeld umsetzt: in einer JVA.
Lösung
Besondere Seminare.
Überraschende Erkenntnisse.
Streit und Lösung
Ein Gefängnis, das auf Selbstverantwortung setzt....
Ein Gefängnis, das auf Selbstverantwortung basiert, verfolgt einen ungewöhnlichen, aber wirkungsvollen Ansatz: Es behandelt Menschen nicht nur als Gefangene, sondern als Persönlichkeiten, die lernen sollen, ihr Leben wieder selbst zu steuern. Statt ständiger Kontrolle stehen Vertrauen, Eigeninitiative und klare Strukturen im Mittelpunkt. Die Insassen leben meist in kleinen Wohneinheiten, gestalten ihren Alltag selbstständig, kümmern sich um Haushalt, Budget, Arbeit und Ausbildung. Dadurch entsteht ein Umfeld, das dem echten Leben ähnelt – nur mit klaren Regeln und festen Grenzen.
Ein solches Modell wirkt, weil es nicht auf Strafe allein setzt, sondern auf Entwicklung. Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen bewusst zu treffen und die Folgen ihres Handelns zu tragen. Genau das fehlt vielen, bevor sie straffällig wurden. Durch Arbeit, Bildung, Therapie und gemeinschaftliche Aufgaben entsteht ein Alltag, der Selbstdisziplin und Respekt fordert. Verstöße haben Konsequenzen, aber der Grundgedanke bleibt: Wer Verantwortung übertragen bekommt, kann lernen, mit ihr umzugehen.
Diese Form der Haft gilt als moderne Art der Resozialisierung. Sie stärkt Selbstvertrauen, fördert soziale Fähigkeiten und erleichtert den Wiedereinstieg in die Gesellschaft. Ein Gefängnis, das auf Selbstverantwortung setzt, ist damit nicht nur ein Ort des Freiheitsentzugs – sondern ein Raum für Veränderung, der Menschen eine zweite Chance ermöglicht.
DER ORT
Der nach einem Warnemünder Lotsenkommandeur benannte Eisbrecher „Stephan Jantzen“ war einst der zweitgrößte seiner Art in Deutschland. Gebaut wurde das über 67 Meter lange Schiff in der früheren „Leningrader Admiralswerft“, in den Dienst gestellt wurde es Anfang 1968. Nach einer bewegten Nachwendegeschichte – mit diversen Besitzerwechseln und Umbenennungen – gehört der Eisbrecher heute der Hansestadt Rostock und wurde im Oktober 2018 erstmals wieder in Betrieb genommen.
Auf der Brücke, in der Kombüse und im Maschinenraum des Eisbrechers „Stephan Jantzen“
Die Seminarleiter
Trainer Clemens Müller und das frühere Crewmitglied Michael Egelkraut
SEMINARLEITER
MICHAEL EGELKRAUT
Vereinsgründer und „Kapitän“ des „Technische Flotte Rostock e.V.“, der den Eisbrecher Stephan Jantzen als Verein auf eigene Kosten unterhält.
Wie kaum jemand sonst kann Michael Egelkraut die ganze Historie des Schiffs vermitteln – schließlich war er selbst zwischen 1973 und 1990 als „Inspektor für die Instandhaltung von Spezialschiffen“ für die Stephan Jantzen verantwortlich.
Egelkraut kennt jeden Winkel des Eisbrechers – und auch alle Geschichten, die man sich von und auf ihm erzählt.
SEMINARLEITER
CLEMENS MÜLLER
Clemens Müller versteht sich als Impulstrainer für Lebensfreude, Zufriedenheit und Erfolg. Menschen in ihrer Entwicklung, in ihrem Denken und in ihrem Handeln zu fördern ist sein Anliegen.
Da seine Seminare grundsätzlich immer „praxisorientiert“ und häufig auch „produktionsbegleitend“ sind, begeisterte ihn die Idee, mit einer kleinen Gruppe einmal die Gefahren der Seefahrt zu simulieren – und von dem Umgang mit ihnen etwas über die aktuellen Herausforderungen von guter Führung zu lernen.


